Mit Superfoods voll Energie ins neue Jahr
Superfoods: ein Ernährungstrend macht Furore, und Walnüsse sind dabei!
Nach den Festtagen fällt es oft besonders schwer, wieder zu gesunder Ernährung zurückzukehren. Weihnachtsfeiern, Einladungen und Familientreffen haben die Alltagsroutine durchbrochen, zu Fettes, Süßes und viel Alkohol haben uns durch die Feiertage begleitet. Im neuen Jahr wollen wir unseren Körper schnell wieder auf Vordermann bringen.
Eine Reihe von Lebensmitteln kann uns dabei helfen, die Ernährung effektiv zu verbessern. Die Amerikaner nennen sie Superfoods. 14 Nahrungsmittel werden unter dem Begriff zusammengefasst. Diese enthalten so genannte Mikronährstoffe, die sie zu wahren Nahrungskraftwerken machen. Sie helfen uns, vital zu bleiben, und es gilt als erwiesen, dass sie vorbeugend gegen viele Altersbeschwerden und chronische Krankheiten wirken. Natürlich gehört die Walnuss zu ihnen, aber auch Blaubeeren, Bohnen, Brokkoli, Hafer, Joghurt, Kürbis, Orange, Putenbrust, Soja, Spinat, Tee, Tomaten, Walnüsse und Wildlachs. Diese einzelnen Lebensmittel sind dabei als Oberbegriffe von ganzen Gruppen zu verstehen. Zur Walnussgruppe gehören zum Beispiel neben Walnüssen auch andere Nüsse und einige Samen. Allerdings ist die Walnuss ein wahres Superfrüchtchen unter den Superfoods. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie mit einer kleinen Handvoll Walnüsse täglich das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, um mindestens 15 Prozent senken können?
Die Idee der Superfoods entstand mit der Rückbesinnung auf gesunde Ernährung und natürliche Lebensmittel in den USA. Inzwischen ist der Begriff auch bei uns in aller Munde – und das zu Recht. Denn die Superfrüchtchen haben es in sich, schmecken lecker und man kann sie sehr einfach in den Speiseplan integrieren.
Lebensmittel mit „inneren Werten“
Sie enthalten besonders viele Mikronährstoffe und relativ wenig Makronährstoffe wie Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate. Zu den Mikronährstoffen zählen zwei Gruppen, die als wichtige Ernährungsbausteine wohl bekannt sind: Die Vitamine und die Mineralstoffe. Die dritte Gruppe, Phytonährstoffe, kann noch mehr tun für unsere Gesundheit. Das sind pflanzliche Nahrungsbestandteile, die weder zu den Vitaminen noch Mineralstoffen gehören und von denen wir drei Arten kennen: Polyphenole, Carotinoide und Phytoöstrogene. Klingt ziemlich kompliziert, ist es aber gar nicht.
Nehmen wir zuerst die Carotinoide – da denken wir an Karotten – und das stimmt. Es handelt sich dabei um Farbpigmente, die in roten und gelben Gemüsesorten wie Tomaten, Kürbis, Möhren, Aprikosen oder Mangos vorkommen. Sie gelten als wahre Anti-Aging-Wunderwaffen.
Die Phytoöstrogene sind pflanzeneigene Östrogene. Sie kommen besonders in Soja, Getreidekörnern, Samen sowie in einigen Gemüse- oder Obstsorten vor und spielen eine Rolle bei hormonabhängigen Krebsarten wie Prostata- oder Brustkrebs.
Polyphene schließlich wirken als Antioxidantien – das haben wir doch auch schon mal gehört. Sie haben entzündungshemmende Eigenschaften und helfen dem Körper, die Vermehrung von Krebszellen zu verhindern. Zu dieser Gruppe zählen auch die Walnüsse, die man wegen ihrer vielseitigen Effekte als richtiggehende kleine Nährstoffbomben bezeichnen kann. Denn neben der wertvollen Fettsäuren enthalten sie pflanzliche Sterine, die eine wichtige Rolle bei der Senkung des Cholesterinspiegel spielen, Eiweiß, Magnesium, Kupfer (das vorbeugend gegen einen krankhaften Zuckerstoffwechsel wirkt), Vitamin E und wertvolle Aminosäuren wie Arginin (das die Innenwände der Blutgefäße geschmeidig hält).
Das breite Spektrum ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften macht die Walnuss zu einem besonderen Superfood und sie hilft uns auch noch dabei, klar im Kopf zu bleiben.
Zum Weiterlesen:
„Superfood: 14 Nahrungsmittel, die Ihr Leben verändern“, von Steven Pratt und Kathy Matthews
„Die 50 besten Lebensmittel für Ihre Gesundheit“ von Miriam Polunin

