
Walnuss-Forschung
Zahlreiche Studien belegen: Walnüsse sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung
Die California Walnut Commission unterstützt seit Beginn der 1990er Jahre weltweit unabhängige klinische Studien, die sich mit den positiven Effekten der hochwertigen Inhaltsstoffe der Walnuss auf unsere Gesundheit beschäftigen.
Wissenschaftlich fundierte Studien gibt es seit relativ kurzer Zeit – doch seit Jahrtausenden wissen die Menschen, wie wertvoll die Walnuss für unsere Gesundheit ist. Im Mittelalter galt sie gar als Arzneimittel! Die chinesische Medizin schätzte sie, weil ihre Form dem menschlichen Hirn so stark ähnelt. Anders herum geknackt sieht sie aus wie das Herzsymbol, was viele als Hinweis auf ihre herzgesunden Eigenschaften auslegen.
Wir aktualisieren permanent unsere Abstract-Übersicht mit den neuesten Forschungsergebnissen zu Walnüssen in unserem Scientific Update, das wir interessierten Fachkräften gern kostenlos per Mail zuschicken.
Bitte kontaktieren Sie uns dafür über walnuss@fleishmaneurope.com unter Angabe Ihres Berufs, und Sie erhalten umgehend die neueste Version als pdf zugesandt.
Hier haben wir Ihnen eine Auswahl von Studien zusammengestellt, die Sie über den neuesten Stand der Walnuss-Forschung informiert. Für Details klicken Sie bitte auf den externen Link, der Sie zum jeweiligen Abstract (in der englischen Originalversion) führt:
Zusammenfassungen und Links zu den Abstracts
Studie: Walnussverzehr verlangsamt Krebswachstum
Die Forscherin Dr. Hardman von der Marshall University untersuchte erstmals, ob Walnüsse das Krebswachstum beeinflussen. In ihrer Studie deckten Mäuse einen Teil ihres Kalorienbedarfs durch Walnüsse. Ergebnis: Der Brustkrebs entwickelt sich bei der mit Walnüssen gefütterten Mausgruppe erheblich langsamer als bei der Mausgruppe, deren Ernährung eher den in Industrienationen üblichen Ernährungsgewohnheiten entsprach. Mindestens drei Bestandteile der Walnuss sind dafür möglicherweise verantwortlich: Omega-3-Fettsäuren hemmen das Tumorwachstum nachweislich, Antioxidantien und Phytosterole (Bioaktivstoffe) verlangsamen es.
Die Originalstudie können Sie hier nachlesen
Studie: Walnüsse können Prostata-Krebs bremsen
Walnüsse können offensichtlich auch Prostatakrebs bremsen. Eine Tierstudie zeigt, dass Prostatatumore langsamer wachsen und wesentlich kleiner bleiben, wenn Nager reichlich Walnüsse (äquivalent zu 14 Hälften beim Menschen) zu knabbern bekommen. Am Ende der Untersuchung waren die Prostatageschwüre bei den walnussgefütterten Mäusen im Schnitt 50 Prozent kleiner und entwickelten sich nur ein Drittel so schnell wie die Tumoren der Kontrolltiere. "Einem Nahrungsfahrplan, der die Gesundheit der Prostata mit im Auge hat, sollten Walnüsse angehören", sagt Forschungsleiter Dr. Paul Davis von der University of California dazu.
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Studie: Walnüsse in Verbindung mit einer Beratung zum Lebensstil senken das Risiko des metabolischen Syndroms
Der Verzehr von 30 g Walnüssen pro Tag in Verbindung mit einer Beratung zum Lebensstil kann eine zentrale Adipositas, Gewichtszunahme und das metabolische Syndrom verringern. Bei einer entsprechenden Studie, die vom Shanghai Institute for Biological Sciences durchgeführt wurde, wurden Männer und Frauen mit metabolischem Syndrom oder einem hohen Risiko dafür untersucht und in drei Gruppen eingeteilt. Sie erhielten ausschließlich eine Beratung zum Lebensstil oder zusätzlich eine Ernährungsumstellung, entweder mit Walnüssen oder Leinsamen. Der Bauchumfang der Walnuss-Gruppe verringerte sich an deutlichsten.
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Studie: Mittelmeerdiät plus Walnüsse kann metabolisches Syndrom reduzieren
Erhöhte Blutfette, hohe Blutzuckerwerte, Bluthochdruck und Übergewicht mit großem Bauchumfang – dieses „tödliche Quartett“ wird metabolisches Syndrom genannt. Eine mediterrane Kost, ergänzt durch Nüsse, vornehmlich Walnüsse, kann dabei helfen, dieses Syndrom zu reduzieren. Das ist das Ergebnis einer Studie an zehn spanischen Universitäten. Eine mediterrane Ernährung mit zusätzlich Nüssen, vornehmlich Walnüssen, konnte die Häufigkeit des metabolischen Syndroms deutlicher senken als eine fettarme Ernährung.
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Studie: Harvard bestätigt, dass Verzehr von Walnüssen Cholesterin senkt, aber nicht das Gewicht steigert
Eine Ernährung ergänzt durch Walnüsse senkt das Gesamtcholesterin und vor allem das „schlechte“ LDL-Cholesterin. Damit lässt sich das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten verringern. Einzelne Studien hatten bereits darauf hingewiesen. Nun wird der positive Effekt durch eine Auswertung mehrerer Studien von Wissenschaftlern der Harvard-Universität bekräftigt. Auch andere Risikofaktoren wie Entzündungsparameter nahmen die Forscher unter die Lupe und stellten Verbesserungen durch den Walnussverzehr fest. Besonders überraschend war: Trotz des hohen Fettgehalts der Nüsse nahmen die Walnuss essenden Studienteilnehmer nicht zu – im Gegenteil, manche nahmen sogar etwas ab! Auch das spricht für die Walnüsse als Bestandteil einer herzgesunden, körperbewussten Ernährung.
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Studie: Brainfood Walnüsse
Neue Tierstudien zeigen, dass eine Ernährung mit 6 % Walnussanteil den geistigen und motorischen Leistungsabfall, der mit dem Alter einhergeht, umkehrt. Ältere Ratten, die diese Walnussmenge im Futter zu sich nahmen, schnitten in verschiedenen Versuchen besser ab als Tiere ohne Walnüsse im Futter. Dabei wurden unter anderem Gleichgewicht, Koordination und Gedächtnisleistung getestet. Die Forscher schlussfolgern, dass eine Ergänzung der Ernährung mit Walnüssen die gesunde Lebensdauer erhöhen kann. Dafür könnten verschiedene bioaktive Inhaltsstoffe der Walnüsse verantwortlich sein. Der Walnussanteil im Futter entspricht bei Menschen etwa 30 g Walnüsse pro Tag.
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Studie: Omega 3-Säuren aus Walnüssen und Fisch haben unterschiedliche positive Eigenschaften
Das einzigartige Fettprofil der Walnüsse und der hohe Gehalt an pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren spielt eine wichtige Rolle im Schutz von Herz und Kreislauf. Auch fettreiche Fische enthalten Omega-3-Fettsäuren. Wissenschaftler der Loma Linda Universität in Kalifornien untersuchten, wie sich eine Ernährung mit Walnüssen, aber ohne Fisch, und eine Ernährung mit fettreichem Fisch, aber ohne Walnüsse auswirken. Unterschiedlich, so das Ergebnis. Täglich eine Portion Walnüsse lässt das „schlechte“ LDL-Cholesterin sinken, 2 Portionen Fisch (Lachs) pro Woche bringt dagegen den Triglyceridwert im Blut nach unten.
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Studie: Typ 2-Diabetiker profitieren von Walnüssen
Weniger Fett tut Diabetikern gut, aber sie sollten Lebensmittel essen, die vor allem das richtige Fett liefern. In der Langzeit-Studie von Prof. Linda Tapsell nahmen übergewichtige Typ 2-Diabetiker entweder eine fettarme Diät oder eine fettarme Diät mit Walnüssen zu sich. Ergebnis: Die Walnussgruppe nahm mehr ungesättigte Fettsäuren auf. Ihr Nüchternblutzucker verbessert sich. Dies kann auf die guten Fette in der Ernährung zurückzuführen sein.
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