Ein Hoch auf die Kartoffel!

Kaum ein Lebensmittel prägt die deutsche Küche so sehr wie die Kartoffel. Dabei tritt sie meist nur als herzhafte Begleitung von Fleischgerichten in Erscheinung, als sogenannte „Sättigungsbeilage“. Kartoffeln verdienen sich jedoch ihren Platz mitten auf dem Teller, denn neben dem guten Geschmack enthalten die Knollen viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Ballaststoffe. Außerdem sind sie sehr vielseitig in der Verarbeitung: Ob gebraten, gekocht oder gestampft – Kartoffeln geben immer eine gute Figur ab. Diese Eigenschaften teilt sich die Kartoffel z.B. mit Walnüssen aus Kalifornien. Die kleinen Kalifornier sind vielfältig einsetzbar in der Küche und enthalten lebenswichtige Nährstoffe, die zu einer gesunden Ernährung und Lebensweise beitragen. Walnüsse sind die einzigen Nüsse, die nennenswerte Mengen an Alpha-Linolensäure enthalten, einer für den menschlichen Körper wichtigen pflanzlichen Omega-3-Fettsäure, die über die Nahrung aufgenommen werden muss. Als wahre Nährstoffbündel enthalten Walnüsse außerdem auch Ballaststoffe, Proteine und Kalium.

Walnüsse und Kartoffeln kann man dank der unkomplizierten Verarbeitung und zahlreichen Nährstoffe auch ganz einfach in eine pflanzenbasierte Ernährung einbauen. Hauptbestandteile der pflanzenbasierten Ernährung sind Obst und Gemüse, Vollkornprodukte sowie eine Vielzahl eiweißreicher Lebensmittel wie Bohnen, Linsen, Erbsen, Nüsse, Samen und Soja. Fettarme Milch und Milchprodukte, Fisch und Meeresfrüchte, mageres Fleisch, Geflügel und Eier können nach Wunsch und Vorlieben in den Speiseplan aufgenommen werden; sie stehen jedoch nicht im Mittelpunkt einer pflanzenbasierten Ernährungsweise. Bei dieser geht es allerdings nicht darum, sich ausschließlich pflanzlich zu ernähren, sondern sich eher auf pflanzliche Eiweißquellen zu konzentrieren.

Warum eine pflanzenbasierte Ernährung?

Im Vergleich zum typischen westlichen Speiseplan ist eine pflanzenbasierte Ernährungsweise reicher an ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen, die unserem Körper guttun. Außerdem enthält sie in aller Regel mehr Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe, die alle dazu beitragen, das Risiko chronischer Erkrankungen zu senken. Zudem bietet die pflanzenbasierte Ernährung eine große Vielfalt an Aromen und kann leckere Abwechslung in den Speiseplan bringen.

Weitere Informationen und Tipps für eine pflanzenbasierte Ernährung gibt es hier.

Kartoffeln und Walnüsse: so leicht gelingt Genuss

In der pflanzenbasierten Ernährung spielen Genuss und gesunde Inhaltsstoffe eine große Rolle. Wir rücken Kartoffeln zusammen mit Walnüssen ins Rampenlicht und zeigen das Dreamteam ganz neu.

Statt mit üblichen Würstchen oder Speck bekommt die Kartoffelsuppe mit Walnuss-Masala-Pumpernickel-Croutons, bunten Kartoffelchips und einem Schuss reduzierter Sojasauce eine elegante Note. Perfekt als Appetizer zum Teilen in geselliger Runde oder als knusprige Abendmahlzeit eignet sich der Flammkuchen, belegt mit hauchdünnen Kartoffelscheiben, Rosmarin, Walnüssen und Knoblauch, serviert mit einem Rucola-Walnuss-Pesto. Einen neuen Twist bekommt auch die klassische Ofenkartoffel mit Linsen-Walnuss-Bolognese, verfeinert mit Koriander, Rotkohl und etwas Orange. Wer gar nicht auf Schinken & Co. verzichten mag, wird die knusprigen Kartoffel-Walnuss-Rösti mit Spiegelei, Pimientos, Käse, Bacon und Walnuss-Crunch lieben.

Mehr Rezepte?

In unserer Rezept-Datenbank finden Sie über 600 weitere knackige Ideen mit leckeren kalifornischen Walnüssen.

zur Rezept-Übersicht